Kosten für medizinische Leistungen und Pflege der Schweizer steigen

Eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung ermöglicht Lebensqualität. Das Angebot und die Nutzung medizinischer Vielfalt haben jedoch ihren Preis: 2011 stiegen Ausgaben für Gesundheitsleistungen in der Schweiz wieder an. Vor allem ambulante Behandlungen erwiesen sich als teuer. Die Gesundheitskosten in der Schweiz lagen 2011 insgesamt bei 64,6 Milliarden Franken, wie aktuelle Zahlen Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen. Damit wuchsen die Ausgaben für therapeutische und pflegerische Leistungen im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent. Pro Person beliefen sich die Aufwendungen auf 680 Franken pro Monat und betrugen damit 2,3 Prozent mehr als 2010 mit durchschnittlich 661 Franken für jeden Schweizer. Insgesamt hatten die Gesundheitsausgaben 2011 einen 11-prozentigen Anteil am Bruttoinlandsprodukt – eine leichte Steigerung im Vergleich zu 10,9 Prozent im Vorjahr. Continue reading

Bezahlen Krankenkassen für Kontaktlinsen?

Kontaklinsen

Krankenkassen zahlen für Kinder und Jugendlich wieder Sehhilfen
Kontaktlinsenträger können sich wieder freuen. Die Schweizer Krankenkassen übernehmen fortan Kosten für Sehhilfen bei Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag wieder. Im Jahr 2010 verkündete Gesundheitsminister Didier Burkhalter dass die Vergütung für Kontaktlinsen und Brillen gestrichen wird. Diese Streichung solle dazu beitragen, die Krankenkassen um circa 40 Millionen Franken pro Jahr zu entlasten.

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Pilotprogramm zur Verminderung von Behandlungsfehlern

Die Zahl der Fehler im Rahmen von Patientenbehandlungen sowie medizinische Zwischenfälle soll künftig stark verringert werden, so die Absicht der Stiftung für Patientensicherheit. In enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit, kurz BAG, wolle man nun zwei nationale Pilotenprogramme einführen, welche die Zahl unerfreulicher Behandlungsfehler und Zwischenfälle verringern solle.

Foto von Benjamin Thorn (pixelio.de)

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Krankenkassenbeiträge steigen

Bildquelle: G. Altmann – pixelio.de

In der Schweiz gab es für die Krankenversicherung eine neue Prämienrunde. Durchschnittlich satte 1,5 Prozent mehr müssen die Schweizer künftig für ihre Krankenversicherung bei einer Franchise von 300 inklusive Unfalldeckung zahlen. Während für Kinder die Beiträge um 1,4 Prozent sinken (mit Ausnahme in den Kantonen Zürich und Aargau, wo diese Prämie um 1,9 Prozent steigen wird), müssen junge Versicherte ca. 3 Prozent mehr Beiträge zahlen. Es gibt hier jedoch kantonale Unterschiede. Versicherte im Kanton Appenzell Ausserrhoden haben künftig ein zusätzliche Belastung von 4,4 Prozent durch den Aufschlag, der von Kanton zu Kanton unterschiedlich ist, die Versicherten im Kanton Neuenburg müssen nur mit 0,5 Prozent mehr Prämien rechnen.

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Grenzgänger werden zur Kasse gebeten

Dass die Finanzlage auch in Paris nicht gerade rosig aussieht, ist kein Geheimnis. Die Staatskassen sind leer und die Regierung muss dringend etwas dagegen unternehmen. Für eine Verbesserung des

Bildquelle: F. Sommaruga – pixelio.de

Haushaltsetats sind ihr deshalb viele Mittel und Wege recht. Immer auf der Suche nach neuen Ideen, Geld einzutreiben, müssen jetzt sogar die Nachbarn herhalten.

Verpflichtung für Grenzgänger

Bereits vor einigen Monaten wurde das bisher geltende Abkommen mit der Schweiz über die Erhebung der Erbschaftssteuern für nichtig erklärt. Nun folgt der nächste Schritt: Grenzgänger sollen nun dazu verpflichtet werden, der französischen Krankenkasse Sécurité Sociale beizutreten. Bis jetzt konnten die Grenzgänger jedoch immer frei entscheiden, ob sie bei der französischen oder bei einer Schweizer Krankenkasse versichert sein wollen.

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